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Rezeptionsphänomene zu Hölderlins 'Friedensfeier' unter besonderer Berücksichtigung des 'Fürsten des Festes'

Duitstalig | Druk: 1 | E-book | 9783638475532 | 22 pagina's

Astrid Brüggemann - 9783638475532

 

Duitstalig | Druk: 1 | E-book | 9783638475532 | 22 pagina's

Einleitung
Vor 50 Jahren (1954) tauchte im Londoner Autographen- Handel die unbekannte Reinschrift einer Hymne Hölderlins auf: Die Friedensfeier. Bis zu diesem Zeitpunkt waren von der Friedensfeier lediglich ein Prosaentwurf bekannt sowie zwei Versentwürfe: Der Erste und der Zweite Hauptansatz.1 Hölderlin sah die Reinschrift wohl für eine Druckvorlage vor, da sie nur wenig korrigiert ist. Das Gedicht selbst kann nicht exakt datiert werden, denn man weiß nicht genau, in welchem zeitlichen Abstand zu den Entwürfen schließlich die Endfassung entstanden ist. Es entstand wohl 1801 oder 1802, denn man vermutet einen Zusammenhang der Entstehung der Hymne zum Frieden von Lunéville2. Hölderlin setzte große Hoffnungen auf diesen Frieden, nicht nur politisch gesehen, sondern auch bezogen auf das Verhältnis der Menschen untereinander.3
Die Friedensfeier ist unter den Hölderlin-Forschern sehr umstritten. Nicht nur die Semantik einzelner Worte und Begriffe, sondern auch die Thematik und Leitvorstellungen im Ganzen werden sehr gegensätzlich diskutiert. Wenn man die Literatur zur Friedensfeier sichtet, erscheint es auf den ersten Blick merkwürdig, dass der eine Forscher überzeugt sein kann, in der zentralen Figur der Friedensfeier (der Fürst des Fests) Napoleon zu sehen und ein anderer fest überzeugt ist, allein Christus stelle den Fürsten dar. Böckmann [1955/56:2] stellt zurecht fest, dass mit der Hymne ein 'Zankapfel' unter die Hölderlin-Freunde geworfen wurde. Hölderlin selbst hat den Leser um Nachsicht gebeten, er stellt seiner Hymne voran: 'Ich bitte dieses Blatt nur gutmütig zu lesen. So wird es sicher nicht unfasslich, noch weniger anstößig sein.' Mittlerweile scheinen die Forscher nicht mehr die Friedensfeier selbst 'anstößig' zu finden, sondern vielmehr die Meinungen ihrer Kollegen über die Hymne....
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1 Allerdings lassen sich die Versentwürfe nicht mit letzter Sicherheit unterscheiden. Vgl. Beissner [1961:173]
2 am 9. Februar 1801 schlossen Frankreich und Österreich in Lunéville Frieden
3 Brief an den Bruder Karl (Nr. 222) zitiert nach Hölderlin [1954, 6. Bd.]: '...daß uns der Friede, der jetzt im Werden ist, gerade das bringen wird, was er und nur er bringen konnte; denn er wird vieles bringen, was viele hoffen, aber er wird auch bringen, was wenige ahnden. [...] daß der Egoismus in allen seinen Gestalten sich beugen wird unter die heilige Herrschaft der Liebe und Güte...'

 

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Rezeptionsphänomene zu Hölderlins 'Friedensfeier' unter besonderer Berücksichtigung des 'Fürsten des Festes' Duitstalig | Druk: 1 | E-book | 9783638475532 | 22 pagina's
TaalDuitstalig
BindwijzeE-book
Druk1
Verschijningsdatummaart 2006
Aantal pagina's22 pagina's
Ebook formaatAdobe ePub
IllustratiesNee
Auteur(s)Astrid Brüggemann
UitgeverGrin Verlag
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Extra groot lettertypeNee
StudieboekNee



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